Samstag, September 04, 2010
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Der Beauceron

Herkunft und Geschichtliches

Die Ursprünge der Rasse liegen in Frankreich in einem der Hütehundschläge der Wanderschäferei. Etwa im 19. Jahrhundert bildete sich diese Rasse heraus. 1889 wurde der erste Rassestandard erstellt. Die Hochburgen der Rasse sind die Beauce (ein Landstrich zwischen Chartres und Orleans, etwa 200 km südwestlich von Paris) und der Norden (entlang der Grenze zu Belgien).

 

Beschreibung

Der Beauceron ist ein größerer (bis 70 cm) Gebrauchshund. Als besonderes Merkmal hat der Beauceron doppelte Afterkrallen. Das Haar ist kräftig, kurz, dick, festanliegend, 3- 4 cm lang in Schwarz mit lohfarbenen Brand oder blau gefleckt mit lohfarbenen Abzeichen: grau, schwarz brand. Die Ohren sind halbstehend oder hängend, sie sollten nicht am Kopf anliegen.

 

Wesen

Durch seinen Ursprung als Arbeitshund erklärt sich sein Hang zur Selbstständigkeit, was leicht als Dickköpfigkeit missverstanden werden kann. Bei der Erziehung braucht sein Halter daher viel Hundeverstand, Konsequenz und Einfühlungsvermögen.
Berger de Beauce sind sehr intelligente Hunde und sie hängen in Treue an ihrem Herrn. Es gefällt dem Beauceron, Aufgaben für seine Bezugsperson zu erledigen.

 

Verwendung

Er wird als Hüte,- Wach- und Schutzhund eingesetzt. Als Familienhund ist er durchaus geeignet. Als Schutzhund ist er geeignet, wenn er aus einer entsprechenden Arbeitslinie stammt. Die gute Führigkeit und Belastbarkeit machen ihn zu einem guten Fährtenhund, durch seine Lauffreude ist er auch zum Sanitätshund geeignet, zumal er belastbar und trotzdem ausgeglichen ist. Gleiches gilt für seinen Einsatz als Lawinen- und Katastrophenhund.

FCI- Standard Nr.: 44

-) Gruppe 1: Hütehunde und Treibhunde (oh. Schweizer Sennenhunde)
-) Sektion 1: Schäferhunde
-) mit Arbeitsprüfung

Widerristhöhe:
-) Rüden 65- 70 cm
-) Hündinnen 61- 68 cm

Varietäten:
-) Bas-Rouge (schwarz und lohfarben)
-) Harlekin (gefleckt, schwarz und lohfarben mit grau)

 


Quelle: Wikipedia

 

Der Shiba Inu

Herkunft und Geschichtliches

In Japan entdeckte man bei Ausgrabungen Knochenreste von Menschen und Hunden.
Offensichtlich war dieser Hund der Jagdbegleiter der Menschen. Aufgrund dieser Knochenreste konnte festgestellt werden, dass der Hund von damals dem heutigen Shiba sehr ähnelte. Landläufig wird behauptet, dass diese Hunde seit mehr als 8000 Jahren mit dem Menschen zusammenleben sollen. Dafür gibt es keine gesicherten Beweise. Annehmbar ist eine Zeitspanne von 2000 bis 3000 Jahren, in der sie als Haushund gehalten wurden.
In Japan hat diese Rasse den Status "Nationales Naturdenkmal" erhalten.
Nachdem der reine Shiba Anfang des 20. Jahrhunderts vom Aussterben bedroht war, fing man 1928 an, aus Hunden, die dem alten Shiba sehr glichen, die heutige Zucht wieder aufzubauen.
Im Jahre 1934 wurde dann der Standard des Shiba Inus erstellt.
Zwei Schläge haben sich daraus entwickelt: Zum einen, ein hochbeiniger, kräftiger, eleganter wirkender Vertreter dieser Rasse. In USA gezüchtete Shiba Inus sind oft muskulöser und größer als die Exemplare, die vorwiegend in Japan und Europa in der Zucht verwendet werden.

 

Beschreibung

Der Shiba wird bis zu 40 cm groß und bis zu 13 kg schwer. Der Kopf ist breit mit einem deutlichen Stop. Kleine, weit auseinander stehende, dreieckige Stehohren runden das Bild ab, ebenso wie der gerade, mäßig dicke Fang. Der ganze Hund wirkt wohlproportioniert. Das Deckhaar in den Farben rot, schwarzloh, sesam, schwarz- sesam, rot- sesam ist eher hart und gerade mit reichlich dichter und weicher Unterwolle. Die Rute liegt dicht und eingerollt auf dem Rücken.

Die Farbe Sesam ist folgendermaßen definiert:
-) Sesam: Gleichmäßige Mischung von roten und schwarzen Haaren
-) Schwarz- sesam: mehr schwarze als rote Haare
-) Rot- sesam: Grundfarbe rot, Mischung mit schwarzen Haaren

Alle angeführten Farben müssen Urajiro aufweisen. Urajiro ist das weißliche Haar seitlich am Fang und an den Backen, unter dem Fang, an der Kehle, an der Brust und am Bauch, an der Unterseite der Rute und an der Innenseite der Gliedmaßen.

Shiba zeichnen sich im Allgemeinen durch ein hohes Maß an Intelligenz aus, oft begleitet von starker Eigensinnigkeit. Unter üblichen Bedingungen sozialisierte Tiere wirken recht selbstbewusst und kühn und brauchen daher einen erfahrenen Hundehalter, der geduldig, aber bestimmend auf das Tier einwirkt. Mit Grundwissen allein ist ein Shiba nicht zu erziehen.

 


Quelle: Wikipedia

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